Flüchtling vs. Polizei

Mittlerweile gibt es auch im neuen Fährhafen von Patras, dem South Port, das „Spiel“ Flüchtling vs. Polizei. Im alten Hafen waren wir es ja Jahrelang gewohnt. Wenn Flüchtlinge von der Polizei oder Hafensecurity entdeckt werden, werden die Flüchtlinge wie Tiere gejagt und wieder über die Zäune nach draußen getrieben. Es kein angenehmes Gefühl bei dieser Hetzjagd Zuschauer zu sein.

 

Drohne

Man kann ja zu Drohnen stehen wie man will. Die einen lehnen Drohnen kategorisch ab, weil sie sich in ihrer Privatsphäre gestört fühlen oder die Drohnen zu laut sind. Andere wiederum sind hoch interessiert wie Drohen fliegen, wie  sie gesteuert werden oder ob sie Fotos machen können.

die meisten Leute die mit meiner Drohne in „Berührung“ gekommen sind waren der 2. Gruppe zuzurechnen. Sie waren technisch interessiert oder einfach neugierig.

Eine kleine Geschichte ist im Hafen von Finikounda passiert. Als ich dort mit der Drohne Aufnahmen von Finikounda machte, kam ein junger Grieche auf mich zu, schaute kurze Zeit interessiert zu und fragte mich, ob ich von seinem Segelboot eine Bild machen kann. Kein Problem war meine Antwort. Er gab mir dann seine Mailadresse und bat mich die Bilder zu mailen. Am nächsten Tag schickte ich ihm die Bilder, und nur wenige Minuten später bekam ich eine Antwort von ihm, wo er sich freundlichst bedankt hat.

Auch am Strand, wo ich immer wieder die Drohne flog, hat sich bei mir nie jemand beschwert.

Zanzibar

„Zanzibar“ ist wohl die chilligste Beachbar bei uns. Von unserem Strand ist die Bar in wenigen Minuten entweder auf der Straße oder über en Seeweg zu erreichen.

Am besten geeignet ist die Anreise mit dem Motorboot, allerdings sind wir da auf Freunde angewiesen (Danke Familie Thomzig/Meyer).

15. August, Maria Himmelfahrt

Maria Himmelfahrt, der kirchliche Feiertag wird auch bei den Griechisch Orthodoxen gläubigen gefeiert. Schon in der Früh sind die vielen Kapellen gut besucht und die Messen werden oft via Lautsprecher für das ganze Dorf sozusagen live übertragen.

Am Abend wird dann in den Restaurant, Cafés und Bars weitergefeiert. Als Spezialität gibt es Spanferkel!

Was noch auffällt am 15. August endet auch die Haupturlaubszeit der Griechen. Es sind deutlich weniger Menschen im Ort und an den Stränden unterwegs.

Camping Ammos, Urlaub mit Freunden

Camping Ammos, Urlaub mit Freunden heisst….

… gemeinsam die Sonne, Strand und Meer geniessen

… gemeinsam windsurfen, radfahren, laufen, schwimmen, paddeln….

… gemeinsam essen und trinken

… gemeinsam Natur erleben

… gemeinsam feiern

 

 

Drohnenflug über Methoni

Den heutigen windlosen und sehr heissen Tag nutzen wir um  nach Methoni zu fahren.  Dort wollte ich mit der Drohne einen Rundflug über  die tolle Burg von Methoni machen.

Gestartet habe ich im Bereich des Fischerhafens nahe der Burg um auch zu sehen wohin ich fliege. Bei so starken Sonnenschein ist das oft gar nicht so einfach, da man beim verfolgen der Drohne mit den Augen sehr geblendet wird, und die Drohne auch oft nicht mehr zu sehen ist. Wenn man die Drohnenflug nur am Display verfolgt, das an sich super funktioniert, ist man allerdings auch bei Sonnenschein etwas blind.

Das ganze hat aber super funktioniert und die Bilder sind wie immer mit der GoPro super geworden.

Partielle Mondfindsternis

Für heute Abend war eine partielle Mondfinsternis vorhergesagt. Ein kleines Stück des Vollmondes wurde vom Erdschatten verdeckt. Es gibt wohl keine bessere Gelegenheit so ein Schauspiel zu beobachten, als bei einem leckeren Abendessen in einer griechischen Taverne.

PS: Nächstes Jahr gibt es am 27.7.18 eine totale Mondfinsternis zu bestaunen. Der Platz in der Taverne ist schon reserviert!

Schafe, Ziegen und Hunde

Auf unserer morgendlichen Radstrecke geht es ja immer schon bergauf und dann wieder bergab. Es gibt allerdings dabei eine Stelle, die wir nur sehr ungern und mit eine wenig Bauchweh passieren. Diese Stelle ist genau nach einem kurzen Anstieg bevor es runter nach Methoni geht.

Genau an dieser Stelle gibt es eine Schafherde, die hinter einem Zaun ihr Dasein fristet. Allerdings werden die Schafe und wenigen Ziegen von vier Hunden bewacht. Diese Hunde mögen Radfahrer einfach gar nicht. Nicht nur dass diese Hunde wie verrückt bellen, sind sie auch in kürzester Zeit am immer offen stehenden Tor. Dann  geht es nur mehr darum wer schneller ist, Radfahrer oder Hund.

Den Pfefferspray, den ich dieses Jahr beim Radfahren dabei hatte, habe ich diesmal nicht gebraucht.

Evangelismos

In Griechenland findet sich ja wirklich an jeder Ecke ein Kapelle. In Miniaturform auch am Straßenrand wie bei uns Österreich als Marterl bezeichnet. durch Zufall konnten wir bei unserer morgendlichen Radtour die Kapelle von Evangelismos besichtigen.

Nach der Messe wurde gerade sauber gemacht als wir vorbeikamen und fragten ob wir die Kapelle besichtigen und Fotos machen dürfen. So karg und arm das Land ist, wirken die Kapellen und Kirchen so als würde den Menschen die hier leben, es an nichts fehlen.

 

Wo Geld keine Rolle spielt

Gestern lag die bzw. eine der Riesenyachten die „Al Mirqab“ vom Emir von Katar vor unserem Strand. Echt  riesig diese Yacht 133m lang, 20m breit und 2015 war sie die 12. größte Motoryacht der Welt.

Alles darüber nachzulesen auf https://de.wikipedia.org/wiki/Al_Mirqab

Was mir daran besonders gefallen hat ist folgende Episode.

Am Nachmittag kam das Beiboot, ca. 8m lang, mit Jetantrieb um  einige Passagiere zum Strand zu bringen. Sie wollten wohl wieder einmal festen Boden unter Beinen spüren. Neugierig wie ich halt bin bin das Stück zu diesen Platz spaziert als ein weiteres Beiboot kam und die Spielsachen der jungen Erwachsenen, die bereits unter Sonnenschirmen den Strand und das normale Volk genossen, zu bringen. Und Überraschung; sie spielten auch mit einem aufblasbaren großen Flamingo und einem ebensolchen großen Schwan.

Letztendlich sind es eben auch nur Menschen, die allerdings in goldenen Käfigen leben.