Die Perspektive aus der Luft ist schon sehr beeindruckend. Alles wirkt so klein und andererseits auch sehr weit. Man kann aus dieser Perspektive erst abschätzen wie groß diese Bucht, und wie endlos das Meer ist. Manche werden sich auf dem einen oberen Bilds wiederfinden😊!

Der Komet zeigt sich angeblich nur alle 5000 – 7000 Jahre, also wird sich wohl kein Mensch mehr daran erinnern können ob er den Kometen schon mal gesehen hat. Wir konnten den Kometen hier sehr gut nach Einbruch der Dunkelheit tagelang beobachten. Schon sehr cool!

Das linke Bild zeigt die Milchstraße und ist ein erster Versuch diese Abzubilden. In der unteren Mitte des rechten Bildes kann man den Kometen sehr gut erkennen.

In einer kleinen Gruppe Morgensport zu betreiben hat schon etwas. Wie schon in den letzten Jahren geht es alle 3 Tage morgens mit dem Rad zum Frühstück nach Methoni. Vom Campingplatz weg, stehen gleich mal 200 Höhenmeter auf 4 km auf dem Programm. Dann geht es aber die restlichen 8,5 km schön dahin mit nur noch kurzen Steigungen und vor allem Bergab. Nach dem Frühstück (Café Frappe und Toast) geht es in umgekehrter Richtung wieder zurück. Beim Bergauffahren brennt die Sonne dann schon unbarmherzig auf uns nieder und es tropft aus allen Poren. Aber es ist super und tut richtig gut.

Jetzt geht es ab in den Urlaub. Die erste Nacht unserer Fahrt nach Griechenland dürfen wir wieder bei Freunden in Kärnten verbringen. Nach einer kurzen Nacht machen wir uns um 6 Uhr früh auf den Weg nach Venedig. Wie schon bei der Fahrt von Wien nach Kärnten ist auf der Autobahn nur mäßig Verkehr. Nicht einmal vor Venedig wird der Verkehr mehr. Beim Check in im Hafen Fusina bei Venedig sind schon Touristen angestellt, die Mehrheit bilden aber die LKW Fahrer. Das Check in Prozedere wird von Securities gemanagt und verläuft sehr ruhig, mit Mund Nasen Schutz und ausreichend Abstand zu anderen Menschen. Neben dem „Personal Location Form“ für die Einreise in Griechenland braucht man auch ein ausgefülltes Formular mit persönlichen Daten und einigen Fragen zu Covid19. Was beim Einschiffen dieses Jahr neu ist, ist wie entspannt das Ganze abläuft. Dieses Jahr dürfen auch alle Personen, nicht nur der Fahrer, im Fahrzeug in das Schiff einfahren. Im Schiff gibt es natürlich auch wieder die bekannten Verhaltensregeln, wie auch bei uns, zu beachten. Fast pünktlich legt das Schiff ab und es geht los. Die Fahrt durch die Adria nach Igoumenitsa, dem ersten Aufenthalt der Fahrt, verlief sehr unaufgeregt. Erst zwei Stunden vor wir Igoumentisa wurde es ein wenig spannend als wir durch eine große Gewitterzelle fuhren. Starker Wind, Blitz und Donner sowie starker Regen machten die Fahrt doch etwas ungemütlich. Nach der Abfahrt aus Igoumentisa trafen wir auf eine weitere, aber zum Glück nicht mehr so heftige Gewitterzelle. Kurz vor Mitternacht legten wir in Patras an und konnten ohne Covid19 Test einreisen.

Endlich gibt es eine Entscheidung! Wir können mit der Fähre von Venedig nach Griecheland reisen! Es kann allerdings sein, dass man einen Covid19 Test bei er Einreise machen muss. Das entscheidet aber nach einer verpflichtenden Einreise Registrierung, ein generierter QR Code, der bei der Einreise gescannt wird.  

Noch immer keine Entscheidung, ob die Fähren nach Griechenland den Personenverkehr aufnehmen. Schön langsam wird es spannend, was die nächsten Stunden und Tage bringen.

Brauchen wir doch den Plan B und können wir wie vor über 30 Jahren über Land nach Griechenland Reisen? Wir werden sehen!

Der feuchte Juni treibt in den letzten Tagen viele Schlangen in die „Öffentlichkeit“. So trafen wir diese etwa 1,5m lange Äskulapnatter mitten auf der Prater Hauptallee beim Überqueren der Hauptallee. Sie schlängelte sich in aller Ruhe vom oberen Ende des Heustadelwassers in die Praterauen. Imposant sind diese ungiftigen Reptilien allemal.

„Foilen“ ist neben dem „Wingsurfen“ der neueste Trend bei den Windsurfern. Die Foils kommen eigentlich aus dem Segelsport, wo sie seit einigen Jahren eingesetzt werden. Erstmals traten sie beim America‘s Cup der Segler vor wenigen Jahren in Erscheinung und sind nun auch bei den Windsurfern ganz stark im Kommen.

Felix und Clemens sind natürlich auch bei diesem Trend dabei und beherrschen es schon sehr gut. Es schaut auch extrem elegant aus und wirkt sehr spielerisch. In Wien trifft man sich zum „Foilen“ übrigens auf der Donauninsel im Bereich Kaisermühlen.

Bevor einem die Decke auf den Kopf fällt darf man Spazierengehen. So lautet ja eine der vier Regeln zum verlassen einer Wohnung in Coronazeiten. Eigentlich eine unglaubliche Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Diese Ausnahmeregel nutzten wir natürlich in den letzten Wochen ausgiebig, und begaben uns auf lange Spaziergänge im Umfeld unserer Wohnung. Prater, Innenstadt, Donauinsel und sogar rund um die Alte Donau. Überall gab es tolle Plätze zu entdecken und auch so manche Stunde dort zu verweilen.