Das schöne Wetter und windstille Wetter muss man zum SUPen nutzen. Die Alte Donau ist ja quasi vor der Haustüre und mit ganz wenig Aufwand zu erreichen. Wenn das aufpumpen nur nicht wäre. Allerdings ist dann für ein entspanntes paddeln gesorgt. Und wie immer an der Alten Donau gibt es auch etwas für die Augen.

Eine neue Möglichkeit einen heißen Sommertag zu verbringen haben wir am vergangenen Sonntag ausprobiert.  Ausgerüstet mit guten und vor allem rutschfesten Sandalen ging es nach Baden bei Wien ins Helenental wo man gut in den Fluss Schwechat einsteigen kann. Die Wassertiefe beträgt teilweise bis zu einem Meter, meistens aber zwischen 10 cm und einem halben Meter. Neben Schmetterlingen, Libellen und vielen Heidelbeer und Brombeersträuchern begegneten wir auch einer Würfelnatter, die wir zufällig beim Sonnen gestört haben und sofort ins kühle Wasser geflüchtet ist.

Nach 45 Tagen in Finikounda ging es wieder nach Hause. Im Gegensatz zur Anreise ohne Verspätung. Unser Fährschiff „Asterion II“, war diesmal perfekt. Der zugewiesene Parkplatz am Parkdeck, die Kabine, das Wetter während der Überfahrt und besonders das pünktliche Ankommen in Venedig. 15 Minuten nach dem Anlegen waren wir schon unterwegs Richtung Autobahn. Ein perfekter Abschluss des Urlaubs.

Neben sportlichen Aktivitäten bleibt zum Glück auch noch viel Zeit um zu Lesen. Für den Urlaub sind E-Book Reader die Beste alternative zum gedruckten Buch, um das Reisegepäck zu entlasten. Neben verschiedener Krimis die eindeutig zu meinem Lieblingsgenre gehören, habe ich auch immer andere Genres zum Lesen dabei. 

Drei der gelesenen Bücher möchte aber besonders hervorheben.

Chris Carter, Die Bestie:

Robert Hunter weiß, wie Mörder denken. Der Profiler des LAPD jagt die grausamsten Killer. Der schlimmste von allen war Lucien Folter – hochintelligent und gewaltverliebt. Als Lucien aus der Sicherheitsverwahrung ausbricht, folgt Hunter seiner blutigen Spur. Und der Killer lockt den Widersacher mit einem perfiden Spiel in seine Nähe: Wer ist der Klügere? Wer wird gewinnen?

Vea Kaiser, Rückwärtswalzer

Voller Verve, Witz und Herzenswärme erzählt Vea Kaiser von einer Familie aus dem niederösterreichischen Waldviertel, von drei Schwestern, die ein Geheimnis wahren, von Bärenforschern, die die Zeit anhalten möchten, und von den Seelen der Verstorbenen, die uns begleiten, ob wir wollen oder nicht.

Vea Kaiser, Makaronissi

In einem griechischen Bergdorf deutet Yiayia Maria die Zeichen falsch und stürzt gleich mehrere Generationen ihrer Familie ins Unglück. In einer niedersächsischen Kleinstadt entdeckt ihr Enkel die Erotik der deutschen Sprache. Seine Cousine bekommt in einer stürmischen Nacht eine Tochter, die mit einer Glückshaube geboren wird. In der österreichischen Provinz wird derweil erbittert um die Vorherrschaft in der Fußgängerzone gekämpft, in einer Schweizer Metropole mit Ameisen und Heuschrecken gegen die Sehnsucht angekocht. Und auf einer Insel in Form eines Hirschkäfers sucht ein arbeitsloser Gewerkschafter verzweifelt nach seinem Ehering, während ein skurriler Schlagerstar die Frau wiederfindet, die er vor vierzig Jahren verlor. In ihrem zweiten Roman erzählt Vea Kaiser mit furioser Fabulierlust und hinreißender Tragikomik von der Glückssuche einer griechischen Familie und deren folgenreichen Katastrophen, von Helden und Herzensbrechern und solchen, die es gern wären.

Bei wenig Wind die ideal Ergänzung zum Windsurfen – Stand UP Paddeln. Mittlerweile gibt es ja Massen an SUP Boards, und auch am Conpingplatz bzw. Strand findet m an die Boards in allen Varianten. Vor sechs Jahren hatten wir das erste SUP hier in Finikounda und wurden schon einigermassen belächelt.

An der Küste entlang zu paddeln, oder neugierig Yachten umrunden, das glasklare Wasser zu beobachten ob nicht doch eine Schildkröte oder Delfine vorbeikommen, einfach abschalten und sich nebenher sportlich betätigen. Das ist SUPpen😁!

Im Sommer gibt es hier ganz selten Südwind mit richtig schönen Wellen. Im Gegensatz zum Winter, wo der Südwind sehr oft und sehr stark auf das Land trifft. Da sind dann auch die Wellen 2 – 3 Meter hoch.

Im Sommer ist es eine wunderbare Abwechslung die Kraft des Meeres zu sehen und auch zu spüren. Wenn dich eine Welle so richtig mitnimmt, tut das schon etwas weh. Auch die Lautstärke wenn die Wellen auf die Küste treffen ist unglaublich. Aber es macht richtig Spass sich von den Wellen ans Ufer tragen zu lassen.